Burg Wahrberg

Burg Wahrberg, von Warte ( = spähen ), anstelle einer Viereckschanze im 9. Jh. errichtet, Hauptausbau im 12. u. 13. Jh. in staufischer Zeit, Stammburg der Herren von Wahrberg 1119 - 1275, anschließend im Besitz des Hochstifts Eichstätt bis 1805, von 1310 bzw. 1563 bis 1805 Sitz eines Pfleg- bzw. Oberamtes, älteste Teile Keller und Verließ 12. bis. 14. Jh., Burgmauer staufische Zeit, Sporn- bzw. Zungenburg, Wappen des Fürstbischofs Johann 


Burg Wahrberg heute

Christoph von Westerstetten aus dem Jahr 1613 über dem Eingang, Wappen des Fürstbischofs Johann Anton von Freiberg 1745 über dem Torturm, Barockgarten auf der Südseite aus der 1. Hälfte des 18. Jh., neuere Teile (Hauptgebäude und Turm) erneuert nach einem Brand um die Jahrhundertwende.
Die Burg ist heute im Privatbesitz und der Sitz eines Reiterhofes.
Die Anlage kann nur von außen besichtigt werden.
   
 
Vogtei Aurach

Ehemalige Vogtei Aurach (heute Rathaus) 
Im Oktober 1375 in einem Vertrag zwischen den Herren von Mörnsheim und den Grafen von Hohenlohe als "Vestes Haus" zu Aurach unter Wahrberg gelegen genannt.
1510 ursprünglich Stammsitz der Herren von Aurach, am 1. Sept. 1510 verkauft von den Herren von Mörnsheim an Fürstbischof Gabriel von Eyb und sein Stift. Dieser errichtete 1511 anstelle der alten Wasserburg aus dem 10. Jh. das Vogteigebäude, wie es heute noch dasteht.
Wappen über dem Eingang, Fürstbischof Gabriel von Eyb von 1511, Brückenaufgang von 1733, das Gebäude steht auf Eichenpfählen, ältester Teil und Rest vom Vorgängerbau, Pfeiler an der Ostseite, im Dachgeschoß Aufzug, Lagerfläche zur Aufbewahrung des Getreidezehnten.
 
 


Wappen 
über dem Eingangstor 
ins Rathaus

Eyerlohe

Jagdschlößchen der Freiherrn von Eyb in Eyerlohe zu Wiedersbach, 1784 von Carl Friedrich Alexander von Eyb, im Markgrafenstil errichtet.
Das Jagdschlösschen wurde im Sommer 2003 in das Freilandmuseum Bad Windsheim versetzt.
www.freilandmuseum.de
 

Jagdschlößchen Eyerlohe

Burgstall Schwaberg

Schwaberg, Burgstall, abgegangene Burg 2 km westlich von Weinberg, auf die Burg weist J. Bundschuh in seinem Lexikon über Franken 1798 hin. Demnach war die Burg zuletzt im Besitz eines Junkers von Wollmershausen, ein Herr von Schwabberg wird 1165 bei einem Turnier in Zürich genannt.
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