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Handgefertigte Trachtenpuppen aus Rupfen - Gartenbau- und Heimatpflegeverein Aurach bietet diese bemerkenswerte Ausstellung das ganze Jahr


Die Ausstellung des örtlichen Gartenbau- und Heimatpflegeverein Aurach, die auch heuer in der vorweihnachtlichen Zeit eröffnet wurde, steht unter dem Motto "Rupfenpuppen in Tracht von Nord bis Süd". Im Erdgeschoss des Vogteimuseums konnten bei der Vernissage die zahlreichen Besucher über 200 Exemplare dieser rustikalen Puppen, größtenteils in Original-Trachten, bewundern. Die meisten dieser Ausstellungsstücke hat Luise Ellinger aus Altersberg bei Haundorf für diesen Zweck zur Verfügung gestellt. Wie Museumsbetreuerin Edeltraud Maier bei der Eröffnung erklärte, können die Exponate nun das ganze neue Jahr über nach telefonischer Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung unter der Rufnummer 09804/91540 in Augenschein genommen werden. Auf einem Sideboard und in kleinen Regalen im Erdgeschoß des Museums werden die farbenprächtigen Schmuckstücke in landestypischer Bekleidung aus Bayern, Franken und Schwaben präsentiert. Besondere kostbare Exemplare, beispielsweise aus Lettland, Rumänien, Ungarn und Österreich sind in einem Schrank hinter einer Glastüre zu entdecken. Luise Ellinger begann um 1990 mit dem Sammeln dieser Trachtenpuppen. Viele dieser meist bäuerlichen Darstellungen aus Jutestoff brachte die leidenschaftliche Sammlerin laut Edeltraud Maier aus dem Urlaub mit. So etwa ein Trachtenpaar aus Friesland oder markgräfliche Figuren, die ihr eine Familie aus Ansbach schenkte. Andere wurden etwa um 1996 in ihrem Heimatverein Haundorf gefertigt. Rupfenpuppen mit Auracher Tracht, von Anna Rupprecht aus Neunstetten und Erika Scharnagel aus Aurach gebastelt, ergänzen die beeindruckende Schau. Im Obergeschoss des Museums wird zudem eine zauberhafte Weihnachtskrippe aus Rupfen, die Anni Rieber um etwa 1980 hergestellt hatte, gezeigt. Die Besucher waren angetan von der Vielfalt dieser rustikalen aber dennoch farbenprächtigen Exponate. Das Hobby des Rupfenpuppenmachens stammt ursprünglich aus dem alpenländischen Raum. Es wird bewusst auf ein Gesicht verzichtet, da der Schwerpunkt auf der Kleidung liegt, die oftmals die ländliche Trachtenpracht widerspiegle, gab hierzu Edeltraud Maier den Ausstellungsbesuchern Auskunft. Die Figuren sind aus Jute und aufwendig in der Herstellung, so Maier. Das "Sackleinen" werde mit Kleister bestrichen und im feuchten Zustand geformt. Danach würden die Körper angekleidet, wofür es für die Gewänder keine Schnittvorlagen gebe. "Man muss sich diese selbst austüfteln". Bei den Trachtenfiguren werde auf eine originale Abbildung der Kleidung geachtet. Die Haare werden aus Hanf gestaltet.



Museumsbetreuerin Edeltraud Maier gab den Ausstellungsbesuchern Auskunft über die vielfältigen Rupfenpuppen in Tracht.


Diese bezaubernde Weihnachtskrippe aus Rupfen hat Anni Rieber gefertigt und für die Präsentation zur Verfügung gestellt.

Text/Fotos: Werner Wenk


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