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AGIL-Bürgerpreisvergabe 2018/2019


Harald Domscheit, Manfred Mohr, Gerhard Rammler, Roland Steingruber, Adalbert und Hildegard Schmelzer, Alfons Brandl, Gerda Balk, Edgar Schalk und Maria KöllerEhrenamtliche Arbeit wertgeschätzt - AGIL-Bürgerpreis an "stille Stars" vergeben

Ein buntes Programm mit Musik, Voltigier-Vorführungen und ein bisschen Zauberei war bei der Bürgerpreisvergabe 2018/2019 der kommunalen Allianz "AGIL" in der Aula der Mittelschule Herrieden geboten. Die als "stille Stars" bezeichneten Preisträger sind: Edgar Schalk aus Weinberg, Gerda Balk aus Herrieden, Manfred Mohr aus Leutershausen sowie das Ehepaar Hildegard und Adalbert Schmelzer und Roland Steingruber aus Burgoberbach. Der Abend - souverän von Roland Walter moderiert - stand unter dem Motto "Gemeinsame Ziele". Die Gesamtregie führte Barbara Fuchs. In Filmausschnitten, die Hans Christ und Roland Walter erstellt hatten, wurde das ehrenamtliche Engagement der Persönlichkeiten aufgezeigt. "Der Frauenfußball liegt Edgar Schalk sehr am Herzen", eröffnete der Moderator den Ehrungsreigen. In den 1990er Jahren begann auf Initiative von Edgar Schalk beim SV Weinberg der Aufbau zunächst mit den Mädchen- und dann mit den Frauenmannschaften. Aufgrund seines unermüdlichen Einsatzes ist ein grandioser sportlicher Aufstieg, bis in die zweite Bundesliga, gelungen. Edgar Schalk engagiert sich seit 1977 im SV Weinberg. Seitens der Gemeinde Aurach würdigte die Leistung des "stillen Stars", auch "Coach" genannt, zweite Bürgermeisterin Maria Köller. Die große Verbundenheit zu seinem SV, die das Miteinander fördere, zeichne den Preisträger aus, betonte Köller und überreichte ihm die Trophäe.


Nach einer grandiosen Musikeinlage der Band "Marlene und mier vier" mit "C`est si bon" - eine Hommage an die Preisträger - wurde das ehrenamtliche Wirken von Gerda Balk aus Herrieden gewürdigt. Seit vielen Jahren, so hieß es, organisiere sie die Seniorennachmittage des Roten Kreuzes, wirke aktiv beim Altstadtfest mit und kümmere sich um die Verpflegung der Blutspender. "Es ist spürbar was Gerda Balk für die Allgemeinheit macht, auch im Hinblick auf amerikanische Partnerschaft, die sie mit ihrem Mann Karl hochhalte, fügte Bürgermeister Alfons Brandl an und händigte ihr den Pokal aus.

Nun war die Voltigiergruppe des Reit- und Fahrvereins Herrieden an der Reihe und sorgte für Begeisterung mit akrobatischen Übungen.

Stellvertretend für das Organisationsteam des CVJM Leuterhausen erhielt Manfred Mohr den Preis überreicht. Das Team organisiere alle zwei Jahre das Altstadt-Fahrradrennen für ein festgelegtes "Projekt der Hoffnung". Der Erlös fließe in Entwicklungshilfeprojekte, in welche gebürtige Leutershäuser engagiert sind. "Die Institution CVJM hat Strahlkraft für Leutershausen", betonte zweiter Bürgermeister Harald Domscheit und händigte Manfred Mohr die Trophäe aus.


Einfühlsam ließ die Band Beethovens "Für Elise" erklingen bevor Hildegard und Adalbert Schmelzer als Initiatoren des Bibelweges und des Baues der "Schutzengelkapelle" in Neuses zusammen mit dem Sprecher der seit 25 Jahren bestehenden Interessengemeinschaft Neuses, Roland Steingruber, mit dem AGIL-Preis ausgezeichnet wurden. Die langjährige gute Zusammenarbeit der Dorfgemeinschaft bezeichnete Bürgermeister Gerhard Rammler als ein Zeichen der Nachhaltigkeit und der Lebensqualität, die hier geleistet werde. Beeindruckend, als zum Abschluss der Preisverleihung Roland Walter und Marlene Bock als Wertschätzung für das Ehrenamt Beethovens "Freude schöner Götterfunken" intonierten und das Publikum kräftig mit einstimmte.
 
(Text und Fotos W. Wenk)


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