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Feuerwehren übten gemeindeübergreifend den Ernstfall


Auf der Deponie im Dienstfeld Verletzte geborgen und Flächenbrand zu Leibe gerückt

Eine Großübung, die den Feuerwehrleuten Teamgeist, Präzision und Umsicht abverlangte, fand im Rahmen der Feuerwehraktionswoche auf der Deponie im Dienstfeld Aurach statt. Verletzte und vermisste Personen, ausströmendes Gas und ein mittelgroßer Flächenbrand auf dem Deponiegelände waren die angenommenen Szenarien. Ohne Hektik nahmen die Floriansjünger bei Ankunft und nach Anweisung der Einsatzleitung ihre Plätze ein. Die Herrieder Drehleiterbesatzung brachte sich am Müllbunker in Position um dort einen verletzten Arbeiter (Puppe), der in den Schacht gestürzt war, mit einer Rettungstrage zu bergen, was auch in Kürze gelang. Zur medizinischen Versorgung gaben sie den "Verletzten" an die Malteser "Helfer vor Ort" weiter. In naher Entfernung qualmten Rauchschaden aus dem Entsorgungsstollens der Deponie. Vier vermisste Personen wurden dort unten vermutet. Mit schwerem Atemschutz und Wärmebildkameras ausgestattet drangen Wehrleute aus Aurach und Weinberg in den etwa 180 langen Stollen ein um die Vermissten (Auracher Jugendliche) zu bergen. Da auch erhöhte Brandgefahr bestand, stellten weitere Floriansjünger die Wasserversorgung sicher. Zudem hatte sich ein Flächenbrand oben auf dem Deponiekörper entwickelt, dem Wehrleute aus Windshofen, Vehlberg und Elbersroth erfolgreich zu Leibe rückten. Durchsagen mit dem neuen "Mobela" Warngerät wiesen die Bevölkerung auf mögliche Beeinträchtigungen durch Rauch und Gase hin.
Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeindefeuerwehren und den Brandschützern aus Herrieden und Elbersroth klappte hervorragend, hob der Auracher Kommandant und Einsatzleiter Mirko Göpfert bei der Abschlussbesprechung hervorhob. Die Kameradinnen und Kameraden hätten die Herausforderungen konzentriert und Hand in Hand gemeistert. Einsätze auf der Deponie seien stets mit Schwierigkeiten verbunden, sagte Bürgermeister Manfred Merz. Deshalb seien ihm diese gemeindeübergreifenden Übungen wichtig. Er freue sich über die "Riesenbeteiligung" und dass so viele Nachwuchskräfte mitgewirkt hätten.
Den Worten des Bürgermeisters schloss sich auch KBI Holger Frohwieser an und er wusste die hervorragende Vorbereitung des Übungseinsatzes zu würdigen. "Euer Dienst ist unbezahlbar", meinte KBM Carola Güntner-Hoppe. Im Hinblick auf das Thema der Aktionswoche richtete sie ein Kompliment an die Wehren, die neben dem Löschen von Bränden eine aktive Nachwuchsarbeit leisteten und den Zusammenhalt förderten. Es sei beeindruckend gewesen, wie bei der Übung alles ineinandergriff, hob der Geschäftsführer des Abfallzweckverbandes (ABV) Martin Rathsam hervor.
Er dankte den Wehrleuten für das Gezeigte und dafür, dass sie sich mit den Örtlichkeiten vertraut gemacht hätten, um für einen Ernstfall gerüstet zu sein. Als kleine Anerkennung gab es vom ABV für alle Beteiligten eine Brotzeit. Neben den Bediensteten der Deponie verfolgte den Übungsablauf ein Stück weit auch Landrat Dr. Jürgen Ludwig, der allen für den ehrenamtlichen Dienst dankte. (Text und Bilder W. Wenk)


ABV-Kollegen mit Landrat Dr. Ludwig
Gemeinsame Aufgabe der FFW Aurach und Weinberg


Jugendfeuerwehr


FFW Vehlberg


FFW Windshofen





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