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Weihnachtsmarkt zwischen historischem Rathaus und mächtiger Pfarrkirche



Eingerahmt vom historischen Rathaus und der mächtigen Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde auf dem Rathausplatz in Aurach der mittlerweile 20. Weihnachtsmarkt abgehalten. Der örtliche Gewerbeverbandsvorsitzende Herrmann Buckel und erster Bürgermeister Manfred Merz freuten sich über den zahlreichen Besuch und über die besondere Atmosphäre, die den Markt auszeichne. Anerkennung zollten sie den Vereinen und Gruppen, die in ihren festlich geschmückten Buden mit allerlei Köstlichkeiten für das Wohl der Gäste sorgten. Der Bürgermeister begrüßte insbesondere die Bewohner des Seniorenheims und die Kinder, die schon auf Weihnachten hin fieberten. Der Markt sei eine wunderbare Gelegenheit inne zu halten und sich auf das Kommen Christi vorzubereiten, betonte Merz und ließ als besondere Attraktion erstmals die Fenster an dem als großen Adventskalender gestalteten Rathaus erstrahlten. "Nun leuchtet der Markt im Lichterschein und alle Gäste ob Groß und Klein, sollen auf dem Auracher Weihnachtsmarkt willkommen sein", hieß es dann auch im Prolog des Engelchens Lea Gedon, den es vor großem Publikum couragiert meisterte. An den weihnachtlich dekorierten Buden wurde Glühwein und Punsch, Selbstgebackenes und heiße Würstchen gereicht. Außerdem konnten Gestecke, Strickwaren und Gebasteltes erworben werden. Sehr gefragt waren die Lose des Gewerbeverbandes. Der Reinerlös werde laut Buckel dem örtlichen Imkerverein zur Anlegung einer Blumenwiese zur Verfügung gestellt. Zwischendurch begeisterte bei der Eröffnung der Gesangverein unter der Leitung von Daniela Zeller mit weihnachtlichen Weisen, ebenso die Mädchen und Buben der Kinder-Tagesstätte Weinberg. Das Programm am Sonntag gestalteten der Posaunenchor Weißenkirchberg, die Auracher Kindergartenkinder und die Musikschüler Reller mit bekannten Instrumentalstücken und Liedern. Engelchen Lea und der Nikolaus verteilten Süßes an die kleinen Gäste. Viele Marktbesucher ließen sich in der Weihnachtskutsche von Hans Blank mit seinen Haflingern durch den Ort fahren. An beiden Tagen zeigten Hobbykünstler ihre Werke im Rathaus. Im Vogteimuseum wurde die vom Gartenbau- und Heimatpflegeverein - unter Federführung von Edeltraud Maier -initiierte Ausstellung "Schätze aus dem alten Wohnzimmerschrank" eröffnet, die ebenfalls reges Interesse fand, eröffnet.



Schätze aus dem alten Wohnzimmerschrank - Aktuelle Ausstellung im Auracher Vogteimuseum zeigt Festtagsgeschirr früherer Zeiten

Das Vogteimuseum ist derzeit gut bestückt mit Porzellangeschirr ab etwa Mitte des 19. Jahrhunderts. Ausgebreitet auf Tischen oder fein sortiert in Schränken und Vitrinen werden Teller, Tassen und Kaffeekannen unter dem Motto "Schätze aus dem alten Wohnzimmerschrank" präsentiert. Im Rahmen des Weihnachtsmarktes und in Anwesenheit des Bürgermeisters Manfred Merz nahm nun Edeltraud Maier vom Gartenbau- und Heimatpflegeverein die offizielle Eröffnung vor. "Man merkt wie Museumsbetreuerin Edeltraud Maier nur so vor Ideen sprüht", wusste der Bürgermeister zu würdigen. Jedes Jahr überrasche sie mit ihren Vorschlägen. Obwohl das Museum sehr geengt ist, gelingt es ihr mit den Helferinnen und Helfern, viele Exponate unterzubringen und der Öffentlichkeit Traditionelles aus vergangenen Zeiten zu präsentieren. Während im Eingangsbereich des Erdgeschosses Sammeltassen, Pokale, Vasen, Wallfahrtsmitbringsel und andere Raritäten aus früheren Zeiten gezeigt werden, ist im Obergeschoss beispielsweise eine Festtafel bei einer Goldenen Hochzeit aufgebaut, wie sie vor allem in den ländlichen Gebieten zu Hause üblich gewesen ist. Dazu wurden den Ausführungen der Museumsbetreuerin zufolge das "gute" Silberbesteck und ein Goldrandgeschirr verwendet. Da in den meisten Familien nur ein sechsteiliges Service vorhanden war, wurde weiteres Geschirr von den Nachbarn oder Verwandten ausgeliehen. Viele Sachen für die Aussteuer, so Maier, wurden noch bis in den 1970er Jahren bei so genannten Hausierern oder in den Haushaltswarengeschäften gekauft. Dazu zählten auch Marienbilder, Heiligenfiguren und Kreuze, die ebenfalls im Vogteimuseum zu sehen sind. Die Ausstellung kann nun im kommenden Jahr bei besonderen Anlässen, wie etwa beim Museumsfest, oder nach Vereinbarung mit der Gemeindeverwaltung (Telefon 09804/91540) besucht werden, teilte Edeltraud Maier mit. (Text + Fotos W. Wenk)




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